Referenzen

Dr. Phil. Guido Vincenz

Der Craniosacral-Therapeut: Ich lernte Rein van der Laan kennen als ich, vor vier Jahren, damals 68 Jahre alt, ihn wegen meiner Nackenbeschwerden aufsuchte, unter denen ich seit etwa dreissig Jahren litt. Der an meinem früheren Wohnort bekannteste Chiropraktiker hatte sie, auf Grund einer Radiographie, schon vor Jahrzehnten als unheilbar diagnostiziert, da die Halswirbel gleichsam ineinander verwachsen seien. Nun – Rein van der Laan hat sie geheilt. Ich glaube nicht, dass jeder Craniosacral-Therapeut das zustande gebracht hätte. Rein van der Laan verfügt über eine seltene Sensibilität. Mit seinen Fingern, welche den Nacken des Klienten kaum zu berühren scheinen, spürt er, ja man muss sagen: sieht er, wie die Energien in der Wirbelsäule sich blockieren oder aufzucken und in Bewegung geraten.

Der Physiotherapeut: Vor zwei Jahren litt ich an einer Entzündung, Verdickung und Verhärtung meiner beiden Achillessehnen, eine Beschwerde, die ich mir beim Inline-Skating zugezogen hatte. Auf Anraten eines Apothekers, dessen Salben mir nichts genützt hatten, suchte ich den renommiertesten Sportarzt unserer Stadt auf. Seine Behandlung blieb ohne Erfolg, und es sah so aus, dass nur noch eine Operation helfen könne. Bevor ich das tat, wollte ich doch noch Rein van der Laan konsultieren, den ich bisher nicht in Betracht gezogen hatte, in der irrigen Meinung, dass seine besonderen Fähigkeiten sich auf die Craniosacral-Therapie beschränkten. Er empfahl mir zwei physiotherapeutische Übungen, die ich während mehr als eines Jahres beharrlich durchführte. Und siehe da! Die Verhärtung weichte sich endlich auf, die Entzündung ging zurück. Sie ist nicht zurückgekehrt, obwohl ich, heute 72-jährig, die Achillessehnen nach wie vor stark belaste, da ich fast täglich durch den Wald jogge und jeden Winter über die Engelberger-Pisten bloche.

Der Leiter meditativer Übungen: Ich habe auch an Meditationsgruppen Rein van der Laans teilgenommen; gehe aber vorerst nicht mehr hin, weil mir die Visualisierungen, mit denen er arbeitet, überhaupt nicht liegen. Dennoch haben die Übungen, an denen ich teilnahm, etwas Grundlegendes in mir gestärkt: den gelassenen, akzeptierenden, liebevollen Umgang mit mir selbst. Das trat zuerst in fühlbaren Fortschritten meines autogenen Trainings hervor, jener Selbstversenkung, die ich selber bereits seit Jahrzehnten kultiviere. Und mir will scheinen, die wohlwollendere Einstellung zu mir selber übertrage sich auf mein Verhältnis zu den Menschen, die mir nahe sind.